Was tun wir?


Am Besten beschreiben wir Ihnen einmal einen "normalen" Tag in unserem Leben. So können Sie sich ein Bild von unserer Arbeit machen:


Gegen 6 Uhr fängt das Konzert unserer Hunde hier an: Antonia hat und bringt allen Bewohnern der Finca das Wolfsgeheul bei und das muss natürlich mindestens einmal täglich geübt werden ... ;-). Diese Töne wecken natürlich auch die Pferde, die dann noch vor dem Kaffetrinken ihr Futter haben wollen. Dann jedoch sind erst einmal die Menschen an der Reihe: Frühstück ist angesagt und die Beantwortung der Mails, die uns hier in das Haus flattern.

Nachem alles sauber gemacht wurde: Das Fincagelände, das Pferdeland wie auch das Haus, beginnt der sehr unterschiedliche Tagesablauf ...

Tierarztbesuche, was meistens nötig ist, Futter kaufen für die vielen unterschiedlichen Fincabewohner und Telefonate beantworten. Das sind Informationen, die fast alles beinhalten, was mit Tieren zu tun hat.
"Vor unserem Haus hat sich ein Hund mit seinem Halsband in einem Zaun verfangen. Können Sie bitte kommen und sich um den Hund kümmern?"
"Wir haben einen  Hund gefunden. Können Sie ihn bitte abholen?"

"Wir ziehen in 3 Tagen nach England oder Deutschland und wir haben 3 Hunde. Können sie die bitte aufnehmen?"

Und wir wissen genau, dass in manchen Bezirken die Tiere von den Tierfängern der Tötungsstationen (Perreras) eingefangen werden ... also fahren wir natürlich sofort los ...

Mittags dann haben die Pferde  wieder  grossen Hunger und wir meistens auch.

Und wenn uns die vielen Hundeaugen nicht allzu gierig anschauen, essen wir unser Butterbrot auch tatsächlich alleine auf. :-)

Zwischen 14 und 16 Uhr ist hier strenge Siesta Zeit angesagt, was auch für die Fellnasen gilt.

Und dann müssen wieder hungrige Mäuler gestopft werden: alle geretteten Wesen, die sich hier auf der Finca eingerichtet haben.

Heruntergetretene Zäune, leckende Dächer, neuer Sonnenschutz und alles, was so eine lebendige Finca mit sich bringt, wird repariert.

Abends werden dann wieder die grossen Tiere versorgt und so langsam kehrt Ruhe ein auf der Finca. Wenn nicht noch jemand anruft oder kein Notfall auftritt, der uns zum Tierarzt jagen lässt.

Schön und zugleich traurig ist es immer dann, wenn wir unsere Lieblinge zum Flughafen bringen müssen, damit sie zu ihren neuen Familien nach Deutschland fliegen können:

schön, weil nun endlich ihr gutes Leben beginnt - etwas traurig ist der Abschied - aber es warten ja noch so viele Seelen auf Hilfe ...

Es ist sicherlich viel Arbeit hier auf der Finca - aber wenn man in die strahlenden Hundeaugen schaut,  sagen wir uns immer wieder: "und es lohnt sich doch".